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Essays zu Hanns Eislers

Arnold Pistiak

Essays zu Hanns Eislers musikalischem
und poetischem Schaffen

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Die hier versammelten Texte verstehen sich als betont subjektive Versuche eines Umgangs mit Eisler – jenem mutigen Komponisten, dessen Weg vom Schüler Schönbergs in Wien über die Berliner Musikszene der Jahre um 1930 in das Exil nach Hollywood und dann wieder nach Berlin führte. Gefragt wird nach der Souveränität, der Einzigartigkeit, der Originalität von Wort und Ton in wenig bekannten Kompositionen. In lebendiger Darstellung sucht der Musikwissenschaftler und Germanist Dr. Arnold Pistiak nach Möglichkeiten ästhetischen Genusses – unsystematisch, punktuell, neuartig, anregend.
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[learn_more caption=“Band 1 – Revolutionsgesänge?“ state=“open“]

Hanns Eislers Chorlieder nach Gedichten von Heinrich Heine

 


RevolutionsgesängeEisler und Heine? Gewiss. „Ich hab ein neues Schiff bestiegen“, meinte Heine über seine „Neuen Gedichte“. – Als Eisler um 1925 drei Heine-Chöre schrieb, war er seinerseits dabei, ein „neues Schiff“ zu besteigen. Wie aber ging der Wiener Komponist Eisler mit Heines spöttisch-zeitgeschichtlichen Gedichten um? Diese Frage verfolgt der Musikwissenschaftler und Germanist Dr. Arnold Pistiak beharrlich. Er schlägt vor, in den Heinechören jenen aufregenden Punkt zu sehen, an dem Eisler noch mit der Schönbergschule verbunden ist, an dem er aber zugleich einen herausfordernden Schritt in ästhetisches Neuland unternimmt – hin zu seinem Wirken in der linken (der ‚revolutionären‘) Berliner Musik- und Theaterszene, hin zu dem aufrüttelnden Film Kuhle Wampe, dem Solidaritätslied, dem Roten Wedding oder der Maßnahme

48 Seiten, 9,00 €

[/learn_more][learn_more caption=“Band 2 – Die Freiheit bekommt man nicht geschenkt“ state=“open“]

Nachdenken über Hanns Eislers Kantaten

auf Texte von Ignazio Silone und Bertolt Brecht

 

Die Freiheit bekommt man nicht geschenktAls Eisler 1937 im vierten Jahr des Exils seinen Freund Brecht im dänischen Svendborg besuchte, gelang ihm eine Gratwanderung, die leider viel zu wenig bekannt ist: Er schuf eine Reihe von Kantaten für Sopran, Viola, Cello und zwei Klarinetten, die sich sowohl gegen den Faschismus als auch gegen den Stalinismus richteten. Schon dass Eisler „bürgerlich-dekadente“ Zwölftonmusik in der Tradition seines früheren Lehrers Schönbergs schrieb, war ein deutlicher Affront gegen die sowjetische Kunstpolitik. Geradezu provokatorisch aber war es, dass Eisler für seine Kantaten Texte des von Moskau verteufelten „Renegaten“ Ignazio Silone heranzog. Wir aber haben heute wunderbare und überaus mutige kammermusikalische Werke. Die in ihnen gezeichneten Bilder werden zu Bildern oder Gegenbildern einer angestrebten kulturvollen menschlichen Sozietät überhaupt.

58 Seiten, 9,00 €

[/learn_more][learn_more caption=“Band 3 – Nie und nimmer!“ state=“open“]

Überlegungen zu Hanns Eislers Projekt einer Faustoper

 

Nie und nimmer!Mit seinem 1951/52 geschriebenen Text zu Johann Faustus hat Eisler Thomas Mann, Lion Feuchtwanger und Bertolt Brecht zu anerkennenden Äußerungen inspiriert. „in die ruhmvolle geschichte des kampfes gegen die deutsche misere gehört gerade auch eislers FAUSTUS“, meinte etwa Brecht. Das Stück aber wurde Gegenstand einer heftigen Kampagne und unmittelbar vor dem 17. Juni 1953 aus den Buchläden entfernt. Dr. Arnold Pistiak, Musikwissenschaftler und Germanist, analysiert die Struktur des Stückes und die Faustus-Kampagne . Er kommt zu einer neuen Sicht auf die dahinterliegenden tieferen Ursachen. Seine These: Wie die in Svendborg geschriebenen Kantaten stellt auch Johann Faustus ein antistalinistisches Projekt dar. Im Unterschied zu jenen Kantaten sind Satire und Trauer aber nun eingebettet in das Bemühen um die Verwirklichung des großen Projekts einer nicht auf Geldverhältnissen gegründeten neuen Gesellschaft.

96 Seiten, 9,00 €

[/learn_more][learn_more caption=“Band 4 – Darf ich auch Verse von Goethe verwenden?“ state=“open“]

Hanns Eislers Goethe-Kompositionen

 

Darf ich auch Verse von Goethe verwenden?Das schmale OEuvre Eislers, das Goethe gewidmet ist, ist nahezu unbekannt. Die Studie Dr. Arnold Pistiaks, Musikwissenschaftler und Germanist, versteht sich mithin als ein Versuch, Eislers hochinteressante Goethe-Kompositionen vorzustellen. Als der spezifische Gesichtspunkt, von dem aus man sie angemessen verstehen kann, erweist sich das intensive Bemühen des Komponisten, nach den Schrecknissen von Faschismus und Krieg an der Herausbildung einer kulturvollen, ausbeutungsfreien sozialen Gemeinschaft sich zu beteiligen. Deshalb enthält Eislers Goethe-Musik auch nichts Satirisches oder Distanzierendes. Hingegen bestand die Intention darin, das
„Populare“ mit dem „Artistischen“ zu verbinden – verwandt der Vision Thomas Manns von einer Kunst, die „mit dem Volk auf Du und Du“ stehen solle.

92 Seiten, 9,00 €

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